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rogen sind ein Alltagsproblem und kein Randproblem. Rund um den Globus nimmt der Konsum von illegalen und legalen Drogen zu. Doch was steckt eigentlich dahinter? Wieso gibt es Drogenmissbrauch und was sind Drogen eigentlich? Hilfreiche Fakten hierzu erhältst du hier.

Was sind eigentlich 'Drogen'?

Auf den ersten Blick erscheint der Begriff selberklärend, aber das ist es nicht. Anfangs war damit eine Art Verpackung gemeint. Später bezog sich der Begriff auf pflanzliche Naturstoffe, aus denen Apotheker Medikamente herstellten. Mit der Zeit erfuhr das Wort einen Bedeutungswandel im deutschsprachigen Raum. Heutzutage sind damit alle Stoffe gemeint, die über eine psychoaktive Wirkung verfügen. Sie beeinflusst über das zentrale Nervensystem das individuelle Befinden des Konsumenten. Mit den Drogen lassen sich Stimmungen und Wahrnehmungen des Menschen verändern – bis hin zum Bewusstseinsverlust oder Tod.

Viele von uns kommen mit Drogen fast tagtäglich in Kontakt. Teilweise nutzen wir sie selbst und teilweise kennen wir jemand anderen, der sie regelmäßig konsumiert.

Die Spannbreite reicht von Tabak über die Volksdroge Alkohol bis hin zu Schmerzmitteln und Psychopharmaka als rezeptpflichtige Drogen. Und dann gibt es noch die illegalen Drogen wie Kokain oder LSD. Sie zu kaufen, zu verkaufen und zu konsumieren, ist verboten. Das war bei einigen illegalen Suchtmitteln nicht immer so. Kokain nutzte beispielsweise der berühmte Tiefenpsychologe Sigmund Freud selbst, um konzentrierter zu arbeiten und Patienten gegen Depressionen zu behandeln. Unwissenheit verleitete ihn dazu.

Extra-Hinweis: Gelegentlich ist in der Presse von Straßendrogen zu lesen. Hiermit sind Substanzen wie Heroin und Opioide, Cannabis und Ecstasy gemeint, die von Dealern im öffentlichen Raum oder in Bars sowie Diskotheken verkauft werden.

Machen Drogen immer abhängig?

Nein, dies hängt von der jeweiligen Person und der Droge ab. Einige Menschen trinken zu besonderen Anlässen ein Gläschen Wein und können problemlos für die nächste Zeit keinen Alkohol trinken. Andere hingegen verspüren einen echten Drang nach Alkohol, der sich mit der Zeit erhöht, da die Toleranz gegenüber der Droge abnimmt. Um den gewünschten Rauschzustand zu erreichen, muss mehr konsumiert werden. Dieser Gewöhnungseffekt ist auch von anderen Drogen bekannt und bedeutet oft einen Einstieg in die Sucht.

Früher oder später kann sich eine psychische und/oder physische Abhängigkeit einschleichen. Das Risiko hierfür steigt, wenn der Konsument die Drogen nutzt, um Konflikten auszuweichen oder Halt zu finden.

Einige Menschen wollen auch einfach ihre Gedanken abtöten oder zu einer selbstbewussteren Person werden.

Da die Wirkung jeder Droge mit der Zeit nachlässt, kann sich so der Wunsch nach einem erneuten Konsum erhöhen. Ein Teufelskreis entsteht.

Einige Drogen wie Heroin erzeugen sehr schnell eine körperliche Abhängigkeit. Der Wille zum Aufhören kann dann noch so stark sein, der Körper wird starke Entzugserscheinungen zeigen. Nur unter medizinischer Beobachtung und persönlicher Begleitung lässt sich der Entzug erfolgreich durchführen.

Wieso ist ein Drogenmissbrauch so gefährlich?

Je nach Drogenart kann der Drogenmissbrauch drastische Folgen haben. Hierzu ein paar Fakten:

  • Ein Großteil aller Straftaten erfolgen unter Drogeneinfluss.
  • Oft entstehen mit der Zeit Geld-, Job- und Partnerschaftsprobleme.
  • Gerade Straßendrogen können verunreinigt sein und zu schweren Begleiterscheinungen oder zum Tod führen.
  • Oft machen Drogen unvorsichtig, was das Risiko erhöht, Opfer eines Unfalls oder  eines Verbrechens zu werden.
  • Drogen schädigen den Körper unmittelbar und oft in Form von Langzeitfolgen.
  • Insbesondere bei Kindern können Drogen unwiderrufliche Gehirnschäden verursachen.
  • Einige Drogen lösen psychische Krankheiten aus, die auch nach dem Konsum weiterhin bestehen.
Und: Der Handel mit Drogen gehört zu den lukrativsten Geschäften weltweit und das ist wohl das Hauptproblem. Schätzungen zufolge beläuft sich der Umsatz mit illegalen Substanzen auf 500 Milliarden US-Dollar jährlich.

Drogenkonsum bewirkt weltweit großes Elend und schädigt Volkswirtschaften nachhaltig. Auch Menschen, die keine Drogenkonsumenten oder Dealer sind, werden zum Opfer der Drogenschäfte - direkt oder indirekt.

Sensibilität für das Problem Drogenmissbrauch schaffen

Drogen stellen ein großes gesellschaftliches Problem dar. Allein in Deutschland sind 1,6 Millionen Menschen alkoholabhängig. Schätzungen gehen davon aus, dass 2,3 Millionen Menschen von Medikamenten abhängig sind. Rund 600.000 Menschen haben einen problematischen Konsum von Cannabis und anderen illegalen Drogen.

Leider werden Drogen häufig verharmlost, teilweise sogar verherrlicht. Große Künstler sollen unter Drogenkonsum bedeutende Werke erschaffen haben. Auch der Apple-Mitbegründer Steve Jobs hat nach eigener Aussage mehrfach LSD konsumiert, um die psychedelische Erfahrung zur Erweiterung seines Denkens zu nutzen.

Gerade Kinder und Jugendliche sowie naive Erwachsenen können durch diese Vorbilder leicht der Gefahr erliegen, selbst Drogen auszuprobieren.

Für mehr als eine halbe Million Menschen weltweit endet diese Neugier tödlich.

Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, denn hierzu zählen nur tatsächlich dokumentierte Drogentote. Wer beispielsweise aus einem wahnhaften Rauschzustand vom Dach eines Hochhauses springt, wird nicht als Drogentoter gezählt. Müsste er aber eigentlich.

Bist du neugierig?

Neugierde ist prinzipiell nichts Schlechtes, da es uns zu neuen Ufern treibt und unsere Weiterentwicklung fördert. Doch manche Erfahrungswelten – wie die Welt des Drogenmissbrauchs – muss niemand selbst betreten, um sie kennenzulernen. Die Gefahren und Risiken für User sind einfach viel zu hoch. Sie lassen sich nicht schönreden, obgleich das viele zu tun versuchen. Hier liest du Fakten über Drogen. Parallel dazu legen wir dir die weltweit verfügbare Kampagne Fakten über Drogen ans Herz, die von der Foundation for a Drug-Free World stammt. Sie soll dazu einer drogenfreien und damit besseren Welt beitragen.

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Quellen Texte:

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Wichtiger Hinweis: Die hier angebotenen Informationen und Gedankenanstöße dienen lediglich der Orientierung und ersetzen keine qualifizierte, medizinische, heilpraktische oder anderweitige fachliche Beratung.

Photo by Arteum.ro on Unsplash

Publiziert am
Sep 12, 2022
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