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s ist absurd: In einer Ära, in der Gesundheitstrends das komplette Leben durchziehen und in der wir auf ein umfangreiches Wissen aus der Molekularbiologie, Chemie und Medizin zurückgreifen können, reißt in den reichsten Ländern der Welt die Diskussion über eine Legalisierung von Drogen nicht ab. Was wie ein Optimum der Selbstbestimmung, einem Werkzeug im Kampf gegen die Mafia und ein Maximum an Freiheit propagiert wird, ist in Wirklichkeit eine gefährliche Betäubung der Gesellschaft. Sie ist leicht aufzudecken, wenn du die klassischen Argumente für eine Legalisierung von Drogen durch Fakten und logisches Denken entkräftest.

Pro und Contra gegenübergestellt: gute Gründe gegen die Legalisierung von Drogen

1. Persönliche Freiheit: Ein zentrales Argument für die Legalisierung von Drogen ist das Recht auf persönliche Freiheit. Menschen sollten das Recht haben, selbst zu entscheiden, was sie mit ihrem eigenen Körper machen, solange sie dabei keine anderen gefährden.

Gegenargument: Die persönliche Freiheit endet dort, wo sie die Freiheit anderer beeinträchtigt. Der Konsum von Drogen gefährdet direkt und indirekt andere, indem er beispielsweise zu Gesundheitsproblemen, Arbeitsunfällen, Autounfällen, Gewalt oder Spannungen in der Familie sowie unter Freunden führt.

2. Entlastung des Justizsystems: Die Legalisierung würde das Strafrechtssystem entlasten, indem sie Ressourcen freigibt, die derzeit für die Verfolgung und Bestrafung von Drogenvergehen verwendet werden. Dies würde die Überlastung von Gefängnissen reduzieren.

Gegenargument: Das ist zu kurz gedacht. Die Legalisierung wird neue Probleme schaffen, wie beispielsweise die Notwendigkeit der Regulierung, Überwachung und Kontrolle des legalen Marktes. Außerdem wird nicht ein unerheblicher Anteil aller schweren Straftaten unter dem Einfluss illegaler Drogen begangen. Damit ist bei einer Legalisierung von Drogen zu befürchten, dass der Drogenkonsum steigt und sich die Anzahl an schweren Straftaten erhöhen.

3. Einnahmen durch Besteuerung: Ein legaler Drogenmarkt bietet Besteuerungsmöglichkeiten, was zu zusätzlichen Einnahmen für die Regierung führt. Diese Einnahmen würden dann für Präventions- und Aufklärungsprogramme sowie für die Behandlung von Drogenabhängigkeit verwendet werden.

Gegenargument: Der zusätzliche Steuerertrag wird durch die steigenden Kosten für Gesundheitsversorgung und soziale Programme zur Bewältigung der durch Drogenmissbrauch verursachten Probleme aufgebraucht werden. Die finanziellen Vorteile werden also nicht so klar ausfallen, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und ist es ethisch nicht generell verwerflich, dass ein Staat durch den Drogenverkauf an seine Bürger Geld verdient?

4. Gesundheitliche Kontrolle: Durch die Legalisierung könnte der Staat die Produktion, den Verkauf und die Qualität der Drogen regulieren. Dies würde die Gefahr von Verunreinigungen und die Verwendung gefährlicher Substanzen verringern.

Gegenargument: Die Regulierung würde zu einem Anstieg des Drogenkonsums führen, da die Hemmschwelle für den Zugang zu legalen Drogen gering wäre. Neue gesundheitliche Problemen sind dann die Konsequenzen. Darüber hinaus sind auch nicht verunreinigte Drogen eine Gefahr für Geist sowie Körper.

5. Reduzierung der organisierten Kriminalität: Die Legalisierung könnte dazu beitragen, die Macht und den Einfluss der organisierten Kriminalität zu verringern, indem der illegale Drogenmarkt untergraben wird.

Gegenargument: Die organisierte Kriminalität wird ihr Tätigkeitsbereich nur verlagern. Außerdem wird es trotz Legalisierung weiterhin einen Bedarf an illegal zu erwerbenden Drogen geben, da die Regierungen – wie bei Cannabis – eine Obergrenze bei dem täglichen Konsum vorschreiben. Wer mehr will, muss sich daher nach anderen Quellen umsehen. Und da kommen die Drogenkartelle wieder ins Spiel.

6. Prävention und Aufklärung: Legalisierte Drogen könnten mit wirksamer Prävention und Aufklärung einhergehen, um die Risiken und Auswirkungen des Konsums zu minimieren.

Gegenargument: Die Verfügbarkeit legaler Drogen sendet ein falsches Signal. Sie wird die Präventionsbemühungen erschweren, da die Wahrnehmung der Harmlosigkeit durch die Legalität verstärkt wird. Dies wird zu einem Anstieg des Konsums führen. 

7. Tabak und Alkohol sind legal: Beide Substanzen machen potenziell süchtig und schädigen die Gesundheit. Sie sind jedoch legal, weshalb es nur fair wäre, wenn es andere Drogen auch sind.

Gegenargument: Nur weil Tabak und Alkohol legal zu erwerben sind, heißt das nicht, noch weitere Suchtmittel leicht verfügbar zu machen. Darüber hinaus ist das Risiko auf Wechselwirkungen zwischen Alkohol und derzeit illegalen Drogen immens sowie unberechenbar. Nur Alkohol zu trinken ist ungefährlicher als ein Mischkonsum mit Kokain, Cannabis oder anderen Drogen.

Wieso gibt es überhaupt Bestrebungen, Drogen zu legalisieren?

Einige liberale Intellektuelle sehen in der Drogenlegalisierung tatsächlich einen Akt der Freiheit. Sie sehen keinen Unterschied in weichen Drogen und harten Drogen und gehen davon aus, gäben die Regierungen dem Menschen nur die Verantwortung selbst über ihren Drogenkonsum zu entscheiden, würde dies schon gut gehen. Doch stimmt das? Nein! Einige Menschen können oder wollen dieser Verantwortung nicht gerecht werden. Darüber hinaus gibt es einen nicht zu unterschätzenden Zusammenhang zwischen Bildung und unverantwortlichen Drogenkonsum, Drogensucht und der Entwicklung von Störungen wegen Drogen. Umso niedriger der Bildungsstand, umso größer ist tendenziell die Gefahr, die von illegalen Substanzen ausgeht. Deutschland verzeichnet eine drastisch ansteigende Bildungsarmut, wodurch sich die negativen Konsequenzen aus der Drogenlegalisierung verstärken dürften. 

Und warum gibt es politische Stimmen für die Legalisierung von Betäubungsmitteln wie den Cannabis-Konsum?

Offiziell heißt es, man wolle damit die Drogenkriminalität eindämmen. Das dies nicht der Fall sein wird, zeigen die oben aufgeführten Gegenargumente. Es dürfte daher noch weitere Gründe für die angestrebte Legalisierung ausgewählter Rauschgifte geben. Kritiker vermuten, dass dahinter eine gewünschte „Betäubung“ des Volkes steht. Durch die Freigabe von Rauschgiften verliert die Bevölkerung ein Stück weit an Kontrolle über sich selbst, was Tür und Tor für Manipulationen öffnet. Letztlich wird eine Legalisierung von Drogen Dir und Deinen Mitmenschen daher nicht mehr Freiheit schenken, sondern diese stärker beschränken. Aktuelle Entwicklungen hierzu gibt es bereits, wie die Einstellung der Ampelregierung zu Themen wie Meinungs- und Gedankenfreiheit bezeugt.

Wie sieht die Situation zur Legalisierung von Drogen in Deutschland aus?

Abgesehen von den legalen Suchtstoffen wie Alkohol und Tabak sind Drogen wie Heroin, MDMA usw. verboten. Sie fallen unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Für Cannabis soll sich diese Regelung ab April 2024 ändern. Dann sind der Konsum und Besitz der Droge für Erwachsene mit Einschränkungen straffrei. Für den legalen Vertrieb von Cannabis sind nicht gewinnorientierte Anbauvereinigungen oder Cannabis-Clubs vorgesehen.

Ist das ein Grund zur Freude? Nein, wie die Argumente oben klar zeigen. Der Richterbund und die Gewerkschaft der Polizei sprechen sich dagegen aus und befürchten eine Mehrbelastung. Vor der gesundheitlichen Gefahren warnen Mediziner des Kinder- und Jugendschutzes. Gerade für Personen bis zum 25. Lebensjahr sei der Cannabiskonsum brandgefährlich, da er negativen Einfluss auf die Gehirnentwicklung nimmt. Eine verstärkte Ausbildung von Depressionen, Psychosen und Angststörungen ist beobachtet worden, was sogar die umstrittenen UN meldet.

Was Du tun kannst?

Sprich Dich klar gegen den Konsum von Drogen aus und toleriere ihn in Deiner Umgebung nicht, sondern distanziere Dich klar davon. Die Ampel-Koalition sieht vor, dass beispielsweise ein Cannabiskonsum nach 20 Uhr und bis 7 Uhr morgens in Fußgängerzonen erlaubt ist. Im Klartext heißt dies, dass Du nach einem Kinoabend oder einem Essen beim Eckitaliener mitunter Marihuana konsumierende Personen auf der Straße antreffen wirst. Einige von ihnen werden durch den Drogeneinfluss starke Bewusstseinsbeeinträchtigungen haben, und nicht wenige werden sich überschätzen und trotzdem Autofahren, was eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Das ist ein unvorhersehbares Risiko, was dafür Sorgen dürfte, dass aus Angst die Innenstädte noch mehr aussterben und verkommen.

Kurzum: Hör nicht auf den Populismus einer viel zu liberalen Drogenpolitik, die Dir vorgaukelt, es sei ein Zeichen von Fortschritt und Toleranz, sich für die Legalisierung von Drogen auszusprechen. Das ist es nicht. Alle illegalen Drogen und auch das heiß diskutierte Marihuana bergen die Gefahr einer Sucht. Sie haben alle negative Auswirkungen auf Körper und Geist. Wie diese im Detail aussehen, hängt von der Person und der Droge ab. Aber eines ist sicher: Rauschmittel schwächen und schädigen Deinen Organismus immer. Wieso sollten sie dann aus reiner Freude am Spaß legal sein?

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Weitere Quellen:

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Wichtiger Hinweis: Die hier angebotenen Informationen und Gedankenanstöße dienen lediglich der Orientierung und ersetzen keine qualifizierte, medizinische, heilpraktische oder anderweitige fachliche Beratung.

Photo by Alex Woods on Unsplash

Publiziert am
Mar 13, 2024
 in Kategorie:
Illegale Drogen

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